Brisbane, Australien, 13. Juli 2020 – Emesent gab Emesent einen bedeutenden Durchbruch auf dem Weg zu vollständig autonomen Flugsystemen bekannt: die Einführung der Autonomy Level 2 (AL2)-Technologie für Hovermap, die weltweit erste Plug-and-Play-Nutzlast für Industriedrohnen, die autonome Flüge außerhalb der Sichtweite und ohne GPS-Empfang ermöglicht.
Aufbauend auf dem hochmodernen autonomen Flugsystem Hovermap Emesent, das auf Hovermap Localisation and Mapping (SLAM) basiert, ermöglicht AL2 kompatiblen Drohnen, über die Kommunikationsreichweite hinaus zu fliegen und sich außerhalb der Sichtlinie in noch nicht kartierte Gebiete vorzuwagen. Die AL2-Technologie ermöglicht es Unternehmen, in schwierigen, schwer zugänglichen Umgebungen wie Bergwerken, Baustellen, Telekommunikationsinfrastrukturen und Katastropheneinsätzen schnell Karten zu erstellen, zu navigieren und Daten zu erfassen.
Andrew Rouse, Chief Technology Officer bei PYBAR Mining Services, sagte:
AL2 ist für uns ein echter Meilenstein. Es bringt Hovermap Orte, an die sich selbst die erfahrensten Piloten nicht wagen würden, und ermöglicht es uns, wichtige Daten in Echtzeit zu erfassen, ohne die Maschine einem Risiko auszusetzen. Wir sehen bereits jetzt große Vorteile für unseren Arbeitsablauf und unsere betriebliche Effizienz durch den Einsatz dieser neuen Technologie.
Andrew Rouse
Chief Technology Officer bei PYBAR Mining Services
Die Technologie Emesentbaut auf einem Jahrzehnt preisgekrönter Forschung CSIRO„Robotics and Autonomous Systems“ im Bereich der Drohnenautonomie undLiDAR SLAM auf. Seit fast zwei Jahren nutzen Kunden weltweit die Autonomie-Level-1-Fähigkeit Hovermap, um anspruchsvolle Gebiete ohne GPS-Empfang innerhalb der Sichtlinie sicher zu kartieren.
Der Umstieg auf AL2 bedeutet, dass die Drohne selbstständig navigieren und Hindernissen außerhalb der Sichtlinie ausweichen kann, während sie vom Start bis zur Landung aus sicherer Entfernung gesteuert wird. Das System verarbeitet die Daten in Echtzeit an Bord und überträgt eine 3D der Umgebung auf das Tablet des Bedieners, wodurch sofortige und detaillierte Einblicke in die Umgebung sowie in mögliche Gefahrenquellen gewonnen werden. Die gesamte Mission vom Start bis zur Landung wird durch Interaktion mit der Live-Ansicht 3D durchgeführt, sodass Stollen mit nur wenigen Fingertipps kartiert werden können.
AL2 bietet Industriekunden:
- Erhöhte Sicherheit durch die Möglichkeit, außerhalb der Sichtweite zu fliegen, wodurch Mitarbeiter von gefährlichen Umgebungen ferngehalten werden, sowie bessere Dateneinblicke, die Aufschluss darüber geben, wie Bergwerke und andere Umgebungen sicherer gestaltet werden können
- Kostenoptimierung, da Umgebungen schneller gescannt werden können und die Technologie weniger Fachwissen für die Bedienung erfordert
- Reduzierte Ausfallzeiten, da die Drohne unzugängliche unterirdische Baugruben schnell und einfach kartieren kann, ohne die Produktion nennenswert zu beeinträchtigen
- Verbesserte Übersicht über die Umgebung durch Echtzeit-Punktwolken, die direkt auf das Tablet des Piloten übertragen werden, sodass dieser die Scandaten während des Fluges interaktiv nutzen und erkunden kann
- Einfache Bedienung dank der Funktionen „Tap-to-Fly“ und „Guided Exploration“ sowie verschiedener Sicherheitsvorkehrungen, darunter die automatische Rückkehr zum Startpunkt bei niedrigem Akkustand und die automatische Landung bei kritischem Akkustand


AL2 ist derzeit mit einer Reihe von DJI Enterprise-Drohnen kompatibel, darunter die neue DJI Matrice 300 RTK. Emesent eng mit DJI zusammengearbeitet, um eine nahtlose Kompatibilität und Integration autonomer Funktionen wie AL2 in die Flugsteuerung der Drohne sicherzustellen. Die Kompatibilität mit weiteren Drohnenmodellen ist nach der Markteinführung geplant.
Dies ist der nächste Schritt auf dem Weg zur Verwirklichung der Vision von vollständig autonomen Drohnen in schwierigen Umgebungen ohne GPS-Empfang, in denen Drohnenmissionen schließlich auf Knopfdruck und ohne jegliche Unterstützung durch einen Bediener durchgeführt werden können.
Dr. Stefan Hrabar, CEO und Mitbegründer von Emesent, sagte: „Dies ist ein riesiger Fortschritt für die Autonomie von Drohnen und ein enormer Gewinn für Branchen wie den Bergbau, den Hoch- und Tiefbau sowie den Rettungsdienst. Dank der Fähigkeit, sich auch ohne vorgefertigte Karte in der Umgebung zurechtzufinden, können Kunden das System nutzen, um komplexe Einsätze durchzuführen, die Sicherheit des Personals zu gewährleisten und die Effizienz ihrer Abläufe zu steigern.“
Weitere Informationen finden Sie auf derSeite „Automatisierungsstufe 2“.