Das Royal Exhibition Building, das erstmals auf der Internationalen Ausstellung von Melbourne im Jahr 1880 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, ist eines der berühmtesten Wahrzeichen Melbournes und hat seinen Status als erstes Gebäude Australiens, das jemals in die Liste UNESCO aufgenommen wurde, mehr als verdient.
DankXM2 wurde das Royal Exhibition Building nun verewigt – auf sehr moderne Weise. XM2 ist ein Unternehmen für Luftaufnahmen, das Dienstleistungen für internationale Film- und Fernsehproduktionen anbietet und auf die Datenerfassung mittels Drohnen spezialisiert ist.
Die Vermessung des 150 m (490 ft) langen Gebäudes erfolgte in zwei separaten, jeweils 10-minütigen Flügen unter Verwendung eines Hovermap Kartierungsnutzlast, die an einer speziell angefertigten XM2-Drohne befestigt war. Er lieferte Informationen für die genaue und vollständige Digitalisierung dieses historischen Wahrzeichens.
Die 3D von historischen Denkmälern ist für Vermessungsingenieure, Bauunternehmer, Architekten, Wissenschaftler und sogar Touristen von großer Bedeutung. Ein vollständiger und präziser Scan eines historischen Denkmals schafft einen digitalen Zwilling, der im Falle eines Wiederaufbaus nach einer Naturkatastrophe (z. B. der Christchurch Cathedral in Neuseeland) oder bei der Planung von Erweiterungen herangezogen, für die routinemäßige Gebäudeinstandhaltung, für architektonische und kuratorische Studien genutzt oder sogar Touristen gezeigt werden kann, die das Denkmal gerne sehen möchten, aber nicht persönlich dorthin reisen können (digitaler Tourismus).
Dank Hovermapvielseitigen und flexiblen Designs kann Hovermapan einem Fahrzeug, einem Rucksack oder einer Drohne befestigt und problemlos zwischen den verschiedenen Plattformen gewechselt werden. In der Regel werden Luftaufnahmen vom Äußeren des Gebäudes gemacht, während der Innenbereich zu Fuß gescannt wird, um eine vollständige digitale Nachbildung des Bauwerks zu erstellen.

Hovermap gegenüber herkömmlichen Scanverfahren wie terrestrischen Laserscannern (TLS) einen Vorteil. Da TLS bodengestützt sind und zur Stabilisierung meist auf Stativen montiert werden, erfordern sie einen aufwendigen Auf- und Abbau sowie den Transport von Ort zu Ort, um das gesamte Gebäude zu erfassen. Und selbst dann stehen sie vor einem immer wiederkehrenden Problem: der Erfassung des Gebäudedachs. Hovermap solche Probleme der Vergangenheit Hovermap . Ein weiteres willkommenes Feature ist die omnidirektionale Kollisionsvermeidung. Diese Funktion ist verfügbar, wenn das Gerät an einer kompatiblen Drohne montiert ist, und wirkt wie eine Sicherheitsblase, die sowohl das Bauwerk als auch die Drohne schützt.
In einer modernen Welt, die zunehmend von Naturkatastrophen heimgesucht wird, wird die Erhaltung der historischen Stätten, die ein wesentlicher Bestandteil unserer Geschichte sind, immer mehr die Erstellung genauer und vollständiger digitaler Aufzeichnungen erfordern. Dank Kartierungstechnologien wie Hovermap ist dies nun möglich.

Erfahren Sie in der folgenden Fallstudie über die Burg Kalmar in Schweden mehr über die Digitalisierung von Kulturerbestätten.