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Überlaufbauwerk nach 60 Jahren dokumentiert

Seit seiner Errichtung war der Überlauftunnel weder betreten noch inspiziert worden, bis AMKVO mit Hovermap vor Ort AMKVO .

Norwegens Berge, steile Täler und reißende Flüsse machen das Land zu einem idealen Standort, um die Kraft des Wassers zu nutzen: durch die Stauung von Seen, die Ableitung des Wassers durch einen Tunnel, das Antreiben von Turbinenschaufeln und die Erzeugung von Strom. Die Norweger haben das Potenzial der Wasserkraft bereits seit 1891 erkannt, als ihr erstes kommunales Wasserkraftwerk den Betrieb aufnahm. Während der industriellen Revolution, als andere Länder Kohle oder Öl nutzten,setzte Norwegen auf Wasserkraft, und heute ist sie die wichtigste Energiequelle.

Angesichts eines derart etablierten Stromerzeugungssystems stehen die Behörden vor der Herausforderung, dass die Anlagen veralten und nicht dokumentiert sind. Die Ermittlung des Zustands oder manchmal sogar der Bauweise von Anlagenstrukturen kann aufgrund ihrer geschlossenen Bauweise und der Gefahr der Überflutung schwierig und gefährlich sein.

Als SKS, Nordnorwegens führender Stromerzeuger, Informationen über einen seiner Überlaufstollen benötigte, wandte man sich an das Geodaten- und Fernerkundungsunternehmen AMKVO.

Der Tunnel wurde zwischen 1960 und 1963 in Betrieb genommen und ist an einen der Zuführungsdämme angeschlossen. SKS wollte den Zustand dieses Tunnels erfassen. Die Bedingungen waren jedoch gefährlich, da sich im Tunnel eiskaltes Wasser befand und ein langer, senkrechter Tunnelabschnitt schwer zugänglich war.

Für diesen Auftrag AMKVO Hovermap seiner Vielseitigkeit beim Scannen und seiner Fähigkeiten, auch außerhalb der Sichtlinie zu arbeiten.

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AMKVO

Zunächst erfassten sie die Länge des Überlauftunnels mittels eines „Walking Scan“. Anschließend montierte das AMKVO Hovermap eine Drohne und flog diese unter Ausnutzung ihrer autonomen Fähigkeiten den senkrechten Tunnel hinauf und durch den Überlauf. Auf diese Weise erstellten sie eine detaillierte Punktwolke eines Bauwerks, das seit 60 Jahren nicht mehr vermessen worden war. Damit AMKVO erneut ein komplexes Problem der Datenerfassung gelöst, indem es auf innovative Technologie setzte und neue Wege für deren Einsatz fand.

Nachdem AMKVO die Punktwolke AMKVO , lud das Kraftwerk diese in seinen 3D hoch, der unternehmensintern freigegeben und zur Überprüfung des Zustands des Tunnels und des Überlaufs genutzt werden konnte. Diese Punktwolke diente zudem als Ausgangsbasis für die Erkennung etwaiger Verschiebungen im Vergleich zu künftigen Scans sowie als Bestandsmodell für die Unterlagen des Kraftwerks.

Fallstudie: Lokalisierung einer Verstopfung in einem unzugänglichen Tunnel eines Wasserkraftwerks

Erfahren Sie, wie AMKVO den genauen Ort eines Steinschlags und einer Blockade in einem Wassertunnel eines schwedischen Wasserkraftwerks AMKVO und das Ausmaß des Vorfalls untersucht hat.

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